Falten-Rock wurde irgendwann im Jahre 1982 in Greifswald gegründet und ging aus der Gruppe "Nordlicht" hervor. Obwohl die Besetzung häufiger wechselte,- besonderes häufig war der Wechsel bei den Sängerinnen,- spielte die Band viele Jahre in einer festen Stammbesetzung. In diese Zeit fiel die kreativste Phase und bescherte ihr eine große Popularität in der Region. Obwohl einige gute Gruppen in den renommierten Häusern Stammbands waren gelang es Falten-Rock später, auch diese lukrativen Hochburgen zu erobern und langfristige Verträge abzuschließen.  So wurden sie Hausband im Anklamer Volkshaus und im Greifswalder „Boddenhus“, zur damaligen Zeit noch als „Edelschuppen“ bezeichnet.  Auch im Eisenbahnerkulturhaus in Greifswald war die Band Stammgast und hatte einmal sogar die damals noch relativ unbekannten Musiker um Micha Barakowski von "Perl“ (Zeit , die nie vergeht), als Vorgruppe. Nicht selten war Falten-Rock auch Gast im Greifswalder Volkshaus.

 

 

 

Obwohl sich viele Geister an Falten-Rock schieden, war (und ist) ihr Bekanntheitsgrad immens hoch. Das lag nicht nur am auffälligen Robur-Bus,mit dem sie in den 80-ziger Jahren zu den Veranstaltungen tourten, sondern auch an den unterschiedlichsten Gerüchten, die damals kursierten. So soll es Veranstalter gegeben haben, die Falten-Rock rigoros ablehnten, weil sie offenbar befürchteten, dass die Stimmung die die Band immer verbreitete, in Exzesse umschlug. Doch überall wo die Truppe aufspielte, war die Stimmung riesig und das Publikum in bester Tanz- und Feierlaune.

 

 

 

Auch vom Greifswalder Kulturkabinett, der damaligen Genehmigungsbehörde für Musiker, wurde Falten-Rock argwöhnisch beobachtet. Die Musiker galten als eigensinnig und ausgeflippt und wurden sogar für ein halbes Jahr mit einem Auftrittsverbot belegt. Am Erfolg von Falten-Rock änderte dies nichts. Die Band erhielt bereits nach kurzer Zeit die sogenannte "Oberstufe" und erreichte bei einem Pop/Rock-Konzert in Polen sogar den 4.Platz von mehr als 15 Bewerbern.

 

 

 

Zu dieser Zeit etwa spielte die Band in einer relativ festen Stammbesetzung. Dazu gehörten:

 

 

 

 

 

 

Jörg "Bracki" Brackrogge, Bass, Technik

 

 

 

 

Andree "Quast“ Gaube, Gitarre, Gesang, Keyboard,-übernahm später Steffen Neumann

 

 

 

 

Wilfried Kaiser, Gitarre, Gesang

 

 

 

Andreas "Stony" Lembke, Gitarre, Gesang , heute bei "Ohrwurm"

 

 

Michael    "Baggens"  Lahmann, Bass, Gesang ,-arbeitet heute als Musikpädagoge

 

Homepage Baggens

 

Thomas "Moppi/Mö“ Möller, Drums, Gesang, -spielte bereits mit Thomas Putensen ( "Ete und Ali")  am Greifswalder Theater 

 

 

 

 

Für Keyboarder Steffen Neumann, der 1995 freiwillig aus dem Leben schied, übernahm Frank "Gino" Rosenau später die Tasten, Heike " Buba" Schulz  kam als Sängerin dazu. Gino steht heute wieder an den Tasten, Buba zupft den Bass. Selbstverständlich singen auch beide und sind miteinander verheiratet.

 

 

Zeitweise spielten folgende Musiker mit:

 

 

 

Detlef "Deddi" Brasch, Bass

 

 

 

 

Jörg Nehmzow, Bass, Gesang, -später "Thunderfist"

 

 

 

Hans Werner Nehmzow, Gitarre, Gesang,- ehemals "Nordlicht"

 

 

 

 

 

 

Schon nach der politischen Wende wurde es ruhig um Falten-Rock. Die Angebote blieben aus, viele Veranstalter waren verunsichert oder gaben ganz auf.

 

 

2002 erlebte die Band ein spontanes, aber kurzes Comeback. Die Gemeinde Neuenkirchen verpflichtete sie zum Frühlingsfest  und der  NDR kündigten sie als Kultband an. Über 400 Besucher feierten die Gruppe überschwänglich im Festzelt. Falten-Rock kam beim Publikum so gut an, dass auch 2003 ein weiterer Auftritt in Neuenkirchen folgte. Dann trennten sich die Wege der Musiker wieder. Bis 2009.

von links: Frank ( Gino),  Michael ( Baggens), Thomas ( Mö), Heike  (  Buba), Andree (Quast) 2002

 

 

 

2009 verabredeten drei ehemalige Falten-Rocker die Band zu reaktivieren. 

 

Und jetzt sind wir wieder da.